Ein Erfahrungsbericht aus dem Alltag WOL und NLP was ist gemeinsam – was trennt – was hilft mir – Teil 3

Das Metaprogram Arbeitsstil

Metaprogramme sind persönliche Wahrnehmungsfilter und werden im NLP als Verhaltensweisen und Strukturen klassifiziert, die das eigene Tun determinieren. Diese Filter bestimmen, wie wir Informationen verarbeiten, verzerren, löschen und ggfs. generalisieren. Die Programme sind meist unbewusst, sie zu erkennen hilft in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise der zielgerichteten Kommunikation sowie Flexibilisierung derselben, der Anpassung der eigenen Wahrnehmung der Welt. Sie unterstützt gleichsam die Modellierung von Verhalten und Verhaltensmustern.

Es gibt bekanntere Musterpaare, wie proaktiv – reaktiv, Motivation hinzu – von weg, internal – external, optional -prozedural, Überblick und Detail, aber auch weniger bekannte Muster.

Das Metaprogramm Arbeitsstil ist geringer verbreitet, mit den Aspekten:

  • Unabhängigkeit
  • Beteiligung
  • Kooperation.

Es ist nicht, wie üblich als Paar, sondern als Dreigestirn gestaltet, für mich ein wichtiges. Verschafft es mir die Erkenntnis, dass ich einen kooperativen Arbeits- und Lebensstil habe und damit als gemeinschaftlich orientierte Person gern mit anderen arbeite, lebe und Verantwortung teile. 2+2 ist bei mir nicht 4, sondern 5. Menschen mit diesem Programm haben Mühe Termine einzuhalten und Aufgaben zu Ende zu führen, wenn sie allein arbeiten. 

Hiermit habe ich meinen Hebel um NLP für mich zu erweitern und zugänglicher zu machen. Dies erklärt Vieles von dem zuvor Angeführten. Es funktioniert mit anderen, ich blühe auf, beim gemeinsamen Erarbeiten und Zusammentun, beim Verfolgen und Erreichen von gemeinsamen Zielen. In der Gemeinschaft wachse ich und nehme häufig Führungsaufgaben wahr, bin sehr beteiligt und aktiv.

Die Methode WOL – Working Out Loud – nach Bryce Williams und fortentwickelt von John Stepper kommt hier ins Spiel.

Working Out Loud lernte ich am 10.03. 2020 durch meine gute Freundin Hannah kennen. Wir schauten uns gemeinsam die Konzeption und die Arbeitsschritte an, um danach 3 weitere Teilnehmer einzubinden. Am 30.03.2020 fiel der Startschuss für die erste Sitzung mit allen Teilnehmern. Seitdem verfolgen wir gemeinsam mit zunehmender Begeisterung und Leichtigkeit in dem Circle unsere Ziele, die in unserem ersten Termin fixiert wurden. Neben den Zielen entsteht eine spannendes Beziehungsgeflecht, wobei jede(r) die Andere/den Anderen anregt sich weitere Inhalte zu erarbeiten.

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