Ein Erfahrungsbericht aus dem Alltag WOL und NLP was ist gemeinsam – was trennt – was hilft mir – Teil 1

Einführung – Meine Reise mit und durch NLP

NLP ist eine Haltung, nicht eine Ansammlung von Werkzeugen und Methoden.

Die Haltung gründet auf Wertschätzung, Achtung des Anderen und sich selbst, sowie der Begegnung mit sich und dem Anderen in achtsamer Weise. Diese Grundprinzipien zu erkennen und zu leben führen mich weiter zum bewussten Sein und zu der Auseinandersetzung mit mir, meinem Inneren, den anderen und ja der Sicht auf die Welt.

Ein Blick von oben kann erhellend sein und Klarheit schaffen. Manche Struktur und auch Schönheit werden erst in der Über- und Draufsicht erkennbar. Die Distanz zum Detail trennt Wichtiges von Unwichtigem und richtet den Fokus auf das, was vor uns liegt.

Den Fokus an sich zu finden und ihn zu halten ist eine Motivation diese Arbeit zu schreiben. Die andere um darzustellen, was für mich wie wirksam in der Persönlichkeitsentwicklung ist.

Meine Affirmation

NLP, agiles Arbeiten und WOL vereinen die oben beschriebene Haltung und gehen von einem positiven Menschenbild sowie positiver Absicht des Handelns eines jeden Menschen aus. 

Doch zunächst zum Anfang.

Ich begann meine Reise mit NLP in einem Bildungsurlaub. Die Kommunikations-optimierung, das Verstehen und Sehen des Anderen nahmen viel Raum ein. 

Ich durfte die NLP-Grundannahmen, die Wahrnehmung unserer Sinne, unser Bild von der Welt (die Landkarte ist nur das Gebiet), den Rapport als Aufbau einer guten Kommunikationsbeziehung kennenlernen. Dazu kam das Kalibrieren, Pacen und Leaden. Im Lernfeld von NLP begegneten mir die Lernstufen als logische Ebenen. Ergänzt wurde dies von SMART als kraftvolle Möglichkeit Ziele zu definieren. Ankern sinnesspezifischer Reizreaktionen (Anker stapeln) und Augenbewegungsmuster und deren Deutung vertieften für mich meine (Handlungs-) Optionen. Mit dem Feintuning unserer Wahrnehmung und die Möglichkeit der Veränderung negativer Erfahrungen mit Hilfe der Submodalitäten, kam wieder ein Baustein hinzu. Das Refraiming, inhaltlich, im Kontext sowie in der Bedeutung, lernte ich als Mittel kennen, durch das ich Dingen eine andere Bestimmtheit verleihen konnte. Wahrnehmungspositionsänderungen (er)schufen hilfreiche und lösungsbringende Perspektiven im Gespräch. Die Trainerin Joelle Charles begleitete mich/uns in diesen fünf Tagen der Bildungsurlaubswoche „Erfolg beginnt mit dem Kopf: NLP“.                                         

Einiges konnte ich mitnehmen, das meiste habe ich nicht weiter geübt und vergessen. So half danach die NLP Practitioner-Ausbildung bei Landsiedel sehr, die Inhalte wieder präsent zu machen und erneut in das Zentrum zu rücken. Durch diese Fokussierung ging es weiter mit mir, mit meiner Persönlichkeit, mit den Zugängen zu Methoden, die meine Arbeit hauptsächlich an mir unterstützen; die Auseinandersetzung mit mir war gleichfalls Antrieb für einen Jobwechsel, und doch fehlte mir teilweise der Einbau in den täglichen Umgang. Einiges blieb, manches verlor sich jetzt erneut. Meine große Neugier auf Anderes, auf Themen wie New Work, Agilität, Nachhaltigkeit und psychologische Zusammenhänge führen zu einem Mehr an Wissen und letztlich zu meinem angestrebten Zustand Weisheit. Doch lenkt es auch von der Festigung der NLP-Praktiken im Alltag ab.

Die eigene Auseinandersetzung, die Aufrechterhaltung einer Peergroup und die Orientierung auf einen eigenen „Expertenvortrag NLP – Was ist das?“ hielt die Aufmerksamkeit dennoch aufrecht. 

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